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IPPNW

Die hannoveraner IPPNW-Studis

Studierendengruppe Hannover

Die Studigruppe Hannover wurde 2006 gegründet und hat inzwischen ca. 25 Mitglieder, die in unterschiedlichen Semestern an der MHH studieren. Das Engagement ist breit gefächert. Neben dem historisch begründeten Kampf für die atomare Abrüstung und Abschaltung von Atomkraftwerken gibt es wechselnde Semesterthemen, von "Leben in der Illegalität" über "Entwicklungszusammenarbeit und Fair Trade" bis hin zur "Vergabe von Pharmapatenten, Generikaproduktion und Zugang zu Medikamenten in Entwicklungsländern". Momentan beschäftigen wir uns intensiver mit der Atomkraft und ihren Folgen. Allen gemeinsam ist dabei der Wille, sich neben dem Medizinstudium sozial zu engagieren, über den Tellerrand zu blicken und für sich Möglichkeiten zu entwickeln, das eigene Wissen und die Fertigkeiten für andere zu nutzen. 

Durch die enge Kooperation mit der medizinischen Flüchtlingssolidarität (MFS) Hannover, die medizinischen Hilfe für Illegalisierte vermittelt, wurde das Thema "achten statt verachten" - Leben in der Illegalität zum ersten zentralen Semesterthema der Gruppe. Hierzu wurden zwei Vortragswochen, sowie eine Wanderausstellung organisiert. 

Das nächste Projekt stand unter dem Thema "Entwicklungszusammenarbeit" und wurde somit absichtlich von dem veralteten Begriff der Entwicklingshilfe abgegrenzt. Dabei ging es gerade darum, dass "Entwicklungshilfe" nicht auf dem einseitigen Transfer von Geld und Knowhow beruht, sondern auf der Zusammenarbeit zwischen Entwicklungs- und Geberländern im Sinne einer "Hilfe zur Selbsthilfe". Dazu wurden diverse Vorträge sowie eine selbstentworfene Ausstellung organisiert, die sich am Projekt "Worldmappers" orientierte.


Zwei- bis dreimal im Jahr finden durch die Gruppe organisierte FairTradeKaffee-Aktionen statt, dabei wird Kaffee und Tee aus "fairer" Produktion an die Studenten verkauft. Der Erlös geht an ein gemeinnütziges Misereor-Projekt in Äthiopien. Dabei konnten schon mehrere hundert Euro gespendet werden. Daneben wird versucht den Studenten den FairTrade-Gedanken näher zu bringen.


2009 und 2010 organisierte die Studigruppe Hannover in Zusammenarbeit mit dem AStA der MHH das Tropenseminar für interessierte Medizinstudenten. Diese sollen dabei auf einen Aufenthalt im Ausland - sei es eine Famulatur, das PJ oder auch die Mitarbeit in einem Hilfsprojekt - vorbereitet werden. Tropenkrankheiten, wie Malaria und deren Prophylaxe und Therapie, virologische Erkrankungen, Erfahrungsberichte von Ärzte ohne Grenzen und Humedica sowie Finanzierungsmöglichkeiten und vieles mehr wurden thematisiert. 

2009 organisierten wir zusammen mit der Studigruppe Göttingen das IPPNW-Studitreffen. Außerdem besuchen wir gemeinsam Tagungen, Seminare oder Demos. 

Simone Feurstein (IPPNW-Studierendengruppe Hannover)

 

 

 

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